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Umsatzsteuererstattungen zu Bauleistungen ab 2010? Bauträger handeln jetzt!
04.06.2014 12:31 (4122 x gelesen)

Umsatzsteuererstattungen zu Bauleistungen ab 2010?
Bauträger handeln jetzt!

Der Bundesfinanzhof hatte im August 2013 mit einem Urteil die bisherige Praxis der Finanzverwaltung gekippt, wonach ein Bauträger bisher mindestens 10% seines Gesamtumsatzes mit Bauleistungen erbringen musste, damit die Steuerschuldnerschaft bei der Umsatzsteuer für Bauleistungen auf ihn überging. Außerdem war es nach der bisherigen Rechtslage dabei unbeachtlich, für welche Zwecke der Leistungsempfänger die bezogene Bauleistung konkret verwendete.

Nach der neuen BFH-Rechtsprechung kommt es für die Entstehung der umgekehrten Steuerschuldnerschaft des Bauträgers entscheidend darauf an, dass der Bauträger als Leistungsempfänger seinerseits die an ihn erbrachte Bauleistung zur Erbringung einer steuerpflichtigen Bauleistung verwendet. Die vorgenannte 10%-Grenze beim Gesamtumsatz ist nun unbeachtlich.

Das Bundesfinanzministerium hat daraufhin dargestellt, dass diese BFH-Rechtsprechung auf alle Bauleistungen anzuwenden ist, die nach dem 14.02.2014 ausgeführt werden oder worden sind. Für Bauleistungen vor diesem Datum wird die bisherige Vereinbarung zwischen dem Bauträger und dem Bauunternehmer/Handwerker über die Steuerschuldnerschaft nicht beanstandet, so dass Rechnungsberichtigungen in diesen Fällen nicht notwendig sind. Zudem wurde eine Vereinfachungsregelung für vor dem 15.02.2014 geleistete Anzahlungen auf Bauleistungen veröffentlicht.

Bauträger, die von der neuen Rechtslage profitieren und noch nicht in diesem Punkt gehandelt haben, sollten nun tätig werden, denn es besteht das Risiko, dass das Finanzamt in offenen Fällen den Vorbehalt der Nachprüfung bei den betreffenden Umsatzsteuerfestsetzungen aufhebt, damit diese Bescheide nicht mehr geändert werden können.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Prüfung und Durchsetzung Ihrer Ansprüche gegenüber dem Finanzamt auf Umsatzsteuererstattungen für Jahre ab 2010 plus Verzinsung, damit Sie kein Geld verschenken. Sollte das Finanzamt von Ihnen als Bauunternehmer oder Handwerker Umsatzsteuer auf bereits erbrachte Bauleistungen zurückfordern, stehen wir Ihnen im Rahmen einer Abwehrberatung jederzeit zur Verfügung.


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